Lehrberufe in der Kraftfahrzeugtechnik
In der Welt der Autos, Motorräder und Lkw gibt es viele spannende Berufe. In unserer Berufsschule kannst du eine Ausbildung im Bereich Kraftfahrzeugtechnik machen. Diese Berufe sind sehr gefragt – denn Fahrzeuge müssen gewartet, repariert und technisch geprüft werden.
Je nach Interesse und Begabung kannst du dich auf unterschiedliche Fachrichtungen spezialisieren. Es gibt drei Hauptmodule:
- Personenkraftwagentechnik (für Autos),
- Nutzfahrzeugtechnik (für Lkw und Busse),
- Motorradtechnik (für Zweiräder).
Zusätzlich kannst du auch eines der Spezialmodule wählen:
- Systemelektronik (für moderne elektronische Systeme im Fahrzeug) oder
- Hochvolt-Antriebe (für Elektro- und Hybridfahrzeuge).
Die Lehre dauert in der Regel 3,5 bis 4 Jahre, je nach gewähltem Modul. Während der Ausbildung bist du im Betrieb und besuchst zusätzlich die Berufsschule. Dort lernst du alles, was du im Beruf brauchst – vom Umgang mit Werkzeugen bis zu neuen Technologien im Auto.
Die Berufsschule besuchst du das ganze Jahr über. Im ersten Lehrjahr hast du zweimal pro Woche Unterricht, ab dem zweiten Lehrjahr nur noch einmal pro Woche.
Im Folgenden erfährst du mehr über die verschiedenen Fachrichtungen in der Kraftfahrzeugtechnik.
Hauptmodule
Personenkraftwagentechnik (Pkw-Technik)
In diesem Beruf lernst du alles über Autos – vom Ölwechsel bis zur elektronischen Fehlerdiagnose. Du wartest und reparierst Fahrzeuge, prüfst Bremsen, Reifen, Motoren und Elektronik. Auch der Umgang mit Kunden gehört dazu.
Dauer der Lehre: 3,5 Jahre
Nutzfahrzeugtechnik (Lkw- und Bus-Technik)
Hier arbeitest du mit großen Fahrzeugen wie Lastwagen und Bussen. Du lernst, wie man sie wartet, repariert und für den Straßenverkehr fit macht. Besonders wichtig sind dabei Sicherheit und Technik.
Dauer der Lehre: 3,5 Jahre
Motorradtechnik
Wenn du dich für Motorräder begeisterst und gerne praktisch arbeitest, ist dieser Lehrberuf genau richtig für dich. Als Motorradtechniker:in wartest und reparierst du Mopeds, Roller und Motorräder – von der kleinen Maschine bis zum leistungsstarken Bike.
Du überprüfst Motoren, Bremsanlagen und elektronische Systeme, diagnostizierst Fehler mit modernen Mess- und Diagnosegeräten und führst Service- sowie Reparaturarbeiten durch. Auch die individuelle Anpassung von Fahrzeugen gehört zu deinem Aufgabenbereich.
Neben handwerklichem Geschick sind technisches Verständnis und sorgfältiges Arbeiten besonders wichtig. Die Ausbildung erfolgt im Lehrbetrieb und in der Berufsschule und bietet dir eine solide Grundlage für zahlreiche Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Zweiradbranche.
Dauer der Lehre: 3,5 Jahre
Einblicke aus erster Hand:
In den folgenden Videos erzählen Lehrlinge über ihre Ausbildung im Bereich Motorradtechnik und geben einen authentischen Einblick in ihren Arbeitsalltag in Werkstatt und Berufsschule. Erfahre, welche Aufgaben sie erwarten, welche Herausforderungen es gibt und warum sie sich für diesen Lehrberuf entschieden haben.
Quelle: eingebettete YouTube-Videos von ilovemymoped.blog
Spezialmodule (Zusätzlich zum Hauptmodul im 4. Lehrjahr)
Systemelektronik
In diesem Modul vertiefst du dein Wissen über die Elektronik in Fahrzeugen. Du lernst, wie Steuergeräte, Sensoren und Bordcomputer funktionieren und wie man sie wartet oder repariert.
Zusatz im 4. Lehrjahr
Hochvolt-Antriebe
Hier geht es um moderne Antriebe in Elektro- und Hybridfahrzeugen. Du lernst, wie man sicher mit Hochvolt-Systemen arbeitet – also mit Technik, die in Zukunft immer wichtiger wird.
Zusatz im 4. Lehrjahr
Und wenn du auch einen Blick in den offiziellen Lehrplan werfen möchtest, findest du ihn hier: KRAFTFAHRZEUGTECHNIK
